b-flat
Acoustic Music
+ Jazz Club
10119 Berlin-Mitte
Rosenthaler Str. 13
F+F +49 30 2833123

Öffnung
So. - Do. 20h
Fr. / Sa. 21h

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b-flat
Heute | 22.07.2014 | 21h | 10/8€

J. Bauer/T. Delius/U. Gumpert/T. Buck/M. Zerang  


Modern Jazz
Johannes Bauer (tb), Tobias Delius (ts/cl), Uli Gumpert (p), Tony Buck (dr), Michael Zerang (dr)

Johannes Bauer, geboren 1954 in Halle/Saale, Musikstudium (Posaune) in Berlin/DDR. Seit 1979 freischaffender Improvisationsmusiker, lebt in Berlin. Leiter verschiedener Workshop-Ensemble Mitbegründer der Gruppen Doppelmoppel, Slawterhaus, The Tradition Trio, FOURinONE, FUTCH u.a. langjährige Zusammenarbeit mit Manfred Schulze, Peter Brötzmann, Jon Rose, Fred Van Hove, Barry
Guy u.a. Umfangreiche Diskographie. www.johannes-bauer.net
Tobias Delius (* 15. Juli 1964 in Oxford, Großbritannien) ist ein Jazzmusiker der vorwiegend in den Niederlanden arbeitet. Instrumente Tenorsaxophon & Klarinette.
Delius begann als Jugendlicher mit dem Spiel des Tenorsaxophons und machte ab 1980 zunächst in der Jazzszene des Ruhrgebiets erste Spielerfahrungen. 1983 und 1984 lebte er in Mexiko, wo er im von Francixco Téllez geleiteten „Cuarteto Mexicano de Jazz“ konzertierte. Anschließend zog er nach Amsterdam, wo er kurze Zeit Musik studierte und bald in der B.I.M.-Huis-Improvisationsszene anerkannt wurde. Seit 1990 leitet Delius ein eigenes Quartett mit Tristan Honsinger, Joe Williamson und Han Bennink, das drei CDs aufgenommen hat; 2003 stellte er außerdem ein Sextett mit der Geigerin Maartje ten Hoorn, dem Trompeter Bart Maris, dem Keyboarder Pat Thomas, Joe Williamson und Paul Lovens zusammen. Er ist Mitglied von Available Jelly, im ICP-Orchestra von Sean Bergin's MOB, dem Trio San Francisco mit Bergin und Daniele D’Agaro sowie im Quintett von Georg Gräwe. Ferner spielte er mit Steve Lacy, Bill Frisell, Louis Moholo, Cor Fuller, Ray Anderson und im Moers Festival-Projekt von Frank Gratkowski. Außerdem konzertierte er auf den Donaueschinger Musiktagen 2013 u. a. mit Joe Williamson und Christian Lillinger.
Ulrich „Uli“ Gumpert, am 26. Januar 1945 in Jena geboren ist einer der wichtigsten deutschen Jazzmusiker. Der Pianist, Organist und Komponist entwickelte einen speziellen Musizierstil.
Gumpert erhielt von 1952 bis 1959 Klavierunterricht durch seinen Vater Willy Gumpert. Ab 1961 studierte er an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar Waldhorn, daneben musizierte er bei den Jenaer Oldtimers. 1964 wurde er wegen ungenügender Leistungen im Fach Marxismus-Leninismus exmatrikuliert. 1966 zog Gumpert nach Ostberlin um. Weitere Studien erfolgten von 1967 bis 1968 an der Musikhochschule „Hanns Eisler“ Berlin im Fach Klavier, die er wieder abbrach. Von 1968 bis 1970 war er Gasthörer in den Fächern Theorie und Komposition. An der Musikschule Friedrichshain erwarb Gumpert zwischen 1970 und 1973 die Berufsmusikerlizenz als Pianist.
Seit 1967 gehörte der Pianist zu den Besetzungen der verschiedenen Bands von Klaus Lenz und war 1971 Mitbegründer der Jazzrockband SOK, die einen elektrischen jazzorientierten Rock spielte. 1973 war Gumpert, der sich zu der Zeit immer mehr dem Freejazz widmete, Mitbegründer der Jazzformation Synopsis, deren erstes Album Auf der Elbe schwimmt ein rosa Krokodil besonders durch die von ihm eingebrachten Kompositionen geprägt ist. Mit seiner Ulrich Gumpert Workshop Band, der neben ihm noch Heinz Becker, Manfred Hering, Ernst-Ludwig Petrowsky, Helmut Forsthoff, Konrad Bauer, Klaus Koch und Günter Sommer angehörten, nahm er 1980 beim Plattenlabel Amiga seine erste LP auf.
1984 ging aus Synopsis das Zentralquartett hervor. Daneben widmete sich Gumpert seit dieser Zeit verstärkt dem solistischen Wirken. Zusammen mit Radu Malfatti und Tony Oxley spielte Gumpert im Trio GMU.
Gumpert musiziert heute gelegentlich im Ulrich Gumpert Quartett gemeinsam mit Ben Abarbanel-Wolff, Jan Roder und Michael Griener, mit dem 2007 eine CD unter dem Titel „Quartette“ auf dem Schweizer Label Intakt Records erschienen ist (neuerdings auch mit Jürg Wickihalder am Saxophon). Als Begleitmusiker für Uschi Brüning, Manfred Krug und Leta Davis bildete er zusammen mit Henning Protzmann und Wolfgang Schneider die Formation Jazzin' the Blues. Unter der Bezeichnung B3 Special widmet sich Gumpert (mit Silke Eberhard, Jan Roder und Kay Lübke) wieder dem Spiel auf der Hammond B3. Als Komponist schuf er Filmmusiken u.a. für die Berliner Tatort-Staffel mit Kommissar Markowitz. Seine Interpretationen der Klavierwerke von Eric Satie gelten als aufsehenerregend. Im Jahre 2005 wurde Gumpert auf dem JazzFest Berlin mit dem Deutschen Jazzpreis ausgezeichnet.
Tony Buck – Tony is regarded as one of Australia’s most creative and adventurous exports, with vast experience across the globe. As a drummer, percussionist, improviser, guitarist, video maker and producer, he has been involved in a highly diverse array of projects but is probably best known around the world as a member of the trio “The Necks”. Apart from The Necks he has played, toured or recorded with Jon Rose, Nicolas Collins, Tenko, John Zorn, T. Cora, Phil Minton, Haino, Switchbox, The Machine for Making Sense, Ne Zhdall, The EX, Clifford Jordan, Ground Zero …
Following studies and early experience in Australia he spent time in Japan, where he formed “Peril” with Otomo Yoshihide and Kato Hideki before relocating to Europe in the mid-nineties.
Some of the more high profile projects he has been involved with include the band Kletka Red, and touring and recording with, among others, The EX, The Exiles, and Corchestra, and involvement with most of the international improvisation and new music community and festivals.
He also creates video works for use with live music performance and has had pieces shown in Tokyo, Belfast, Berlin, New York and Sydney. Current projects include “Transmit” (a guitar driven post-rock project), “Spill” with Magda Mayas; New York based trios “Glacial” (with David Watson and Lee Renaldo); “The Fell Clutch” (with Ned Rothenberg, Stomu Takeshi and David Tronzo) and a long standing duo with Axel Doerner. www.tony-buck.com

www.johannes-bauer.net | www.tony-buck.com